Wanderausstellung|El clima cambia – Klima verändert

Auf den Spuren des Klimawandels in Lateinamerika
Hitzewellen, Dürren, Starkniederschläge, Sturmfluten und der Anstieg des Meeresspiegels sind keine Zukunftsszenarien mehr. Der Klimawandel verursacht schon heute weltweit große Schäden. Die Menschen in Ländern des Südens sind besonders betroffen. Die direkte Abhängigkeit von der Landwirtschaft und fehlende finanzielle Mittel erschweren die Anpassung an die neuen Klimabedingungen.
Es ist zu befürchten, dass ein ungebremster Klimawandel in den nächsten Jahrzehnten mit noch ganz anderer Intensität weltweit die Lebensgrundlagen von Millionen von Menschen zerstören wird.
Das Ausstellungs- und Bildungsprojekt „El clima cambia - Klima verändert“ will für die globalen Auswirkungen des weltweiten Klimawandels sensibilisieren. „Klima verändert“ zeigt, welche Belastung insbesondere die Menschen in Ländern des Südens durch die zunehmende Erderwärmung und die daraus resultierenden Folgen für die Überlebenssicherung und die menschliche Sicherheit zu tragen haben. Beispielhaft werden die lokalen Beobachtungen und die persönlichen Erfahrungen von Menschen in vier lateinamerikanischen Ländern aufgearbeitet und über interaktives sowie, Bild- und Tonmaterial vermittelt.
Entstanden sind die vielen Beiträge durch den Einsatz von 11 jungen Erwachsenen, die mit dem weltwärts-Programm des BMZ für ein Jahr in Projekte des Welthaus Bielefeld entsendet wurden. Sie recherchierten in Peru, Mexiko, Nicaragua und El Salvador zum Klimawandel. Auf 10 Roll Ups berichten sie von ihrer Motivation und ihren Erfahrungen – und von den neuen Erkenntnissen, die Ihnen dieses Projekt - die Recherchen und der Kontakt mit den Menschen vor Ort – eröffnet haben.
Vier Module setzen in die inhaltlichen Schwerpunkte der Ausstellung:
Bereits spürbar… sind die Folgen des Klimawandels in Lateinamerika. Schmelzende Gletscher in Peru, Wasserknappheit in El Salvador und Wirbelstürme in Nicaragua. Der Klimawandel, bei uns noch ein Zukunftsszenario, ist in Lateinamerika schon längst Realität. Von den weltwärts-Freiwilligen interviewte Zeitzeugen erzählen und geben dem schleichenden Klimawandel ein Gesicht.
Körner und Knollen – Weltweit gefährden Dürren, Starkniederschläge und andere Extremwetterereignisse die Ernten. Zum Schutz vor Verlusten nutzen Bäuerinnen und Bauern seit jeher eine Vielfalt an Sorten, angepasst an verschiedene Wetterlagen. Ein Marktstand zeigt Nutzpflanzen in verschiedensten Formen, Farben und auch deren Talente im Klimawandel. Wer selbst mal zum Kleinbauern werden möchte, kann bei dem Strategiespiel „Tolle Knolle“ die optimale Anbaustrategie herausfinden.
Treibhausgase – weltweit FAIRteilt? führt zurück zu den Ursachen. Welches Land trägt eigentlich wie viel zum globalen Klimawandel bei? Wo steht Deutschland auf dieser Liste? Ein Spiel ermöglicht die Ermittlung des persönlichen CO2-Fußabdrucks und einen Vergleich mit denen der BewohnerInnen Lateinamerikas.
Klimaflüchtlinge – Ein Szenario: Im Jahr 2025 haben bereits viele Menschen ihre Heimat verlassen müssen. Neben Inuit aus Alaska befindet sich auch ein Einwohner der deutschen Hallig Oland unter den Betroffenen. Eine neue Flüchtlingsorganisation der UN versucht zu helfen und vermittelt die Betroffenen in Flüchtlingslager rund um den Globus. Doch der Strom reißt nicht ab, und viele Flüchtlinge sind schwer vermittelbar. Bürgerinitiativen haben sich gegründet und die Flüchtlingsorganisation Friends Of Refugees (FOR) ruft zur Massendemonstation auf!
Neugierig geworden?
Die Materialien der Ausstellung bestehen aus Roll Ups, Multimediaeinheiten, Installationen, vielen Mitmach-Spielen und großflächigen Plakaten. Eine Handreichung zum pädagogischen Begleitprogramm wird mitgeliefert und kann im Voraus angefragt werden.
Stellfläche: ca. 150 qm
Mindest Raumhöhe: 3,10 m
Ausleihgebühr: 450 € / Monat, ab dem 3. Monat 350 €
Versicherung und Transportkosten werden vom Entleiher übernommen.
Informationen bei
Welthaus Bielefeld e.V.
Telefon: 0521 / 9 86 48-0
Email: bildung@welthaus.de
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