Rückblick 2011

Für ein lebenswertes Klima weltweit!  – Nachlese

Man nehme eine Gruppe junger Klimaaktivisten, die ein Bündnis zur Planung eines zehntägigen Klimacamps gründen. Man vernetze diese mit Bürgerinitiativen im rheinischen Braunkohlerevier, weiteren Klima und Anti-AKW Aktivisten in  der Bundesrepublik und weltweit und fertig ist die neue deutsche Klimabewegung mit Weltrettungspotential…Na ganz so einfach ist es natürlich nicht. Dennoch war das Klimacamp vom 26. August bis 4. September auf einer wilden Obstwiese in Kerpen-Manheim für die rund 150 Teilnehmenden ein motivierender Startschuss für weitere Aktionen gegen den Klimawandel und damit für eine lebenswerte und zukunftsfähige Welt. Ein Video vom Klimakamp findet Ihr hier!

 


Trügerische Idylle: internationale Gäste vor dem RWE-Braunkohle-
tagebau in Hambach
(v.l.n.r. Monika Dülge (Koordinatorin Heissen Zeiten), Lelya Guluzada(Azerbaidschan), Farideh Eger (ehem. Praktikantin), Pathal Lal Golder (Bangladesch))

 

Das Eine Welt Netz war mit seiner Klimakampagne „Heisse Zeiten“ Mit-Organisator des Camps. Über das Bildungsprogramm brachte die Kampagne die entwicklungspolitische Komponente ins Camp ein. „Das Interesse der Teilnehmenden an Programmthemen wie Landgrabbing, Klimaflucht und Klimagerechtigkeit war enorm“, begeistert sich Cynthia Cichocki, Bildungsreferentin bei „Heisse Zeiten“. 

 

In drei aufeinanderfolgenden Workshops gelang es der Kampagne, auf dem Camp eine internationale Lern- und Aktionsgemeinschaft zu gründen, die sich demnächst mit Aktionen über die Sozialen Medien im Internet Gehör verschaffen will. Die Begegnung junger Menschen aus Deutschland mit internationalen Gästen aus Azerbaidschan, Bangladesch, Ecuador, Großbritannien, Israel und den Niederlanden schaffte Solidarität.

 


Lucas Ochoá Roldán aus Kolumbien mit Cynthia Cichocki von Heisse Zeiten

 

„The camp was important to me because I have realized that people here and people in Colombia and other countries are fighting for the same idea namely more climate justice”, erklärt Lucas Ochoá, Vertreter der kolumbianischen Organisation Amigos del Medio Ambiente. 

 

Bei Interesse,
an der internationalen Lern- und Aktionsgemeinschaft,
reicht eine kurze Email an

cynthia.cichocki@eine-welt-netz-nrw.de 

 

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