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Was ist „Heiße Zeiten“?
„Heiße Zeiten – Nimm die Zukunft in die Hand!“ ist eine Kampagne für Kinder und Jugendliche deren Träger das Eine Welt Netz NRW e.V. ist. In unserer ersten Kampagne ging es vor allem um die Aufklärung über den Klimawandel und die damit verbundenen Folgen. Jetzt freuen wir uns, dass wir weitermachen und Mitte 2011 in die zweite Runde gehen konnten! Gemeinsam mit vielen KooperationspartnerInnen und UnterstützerInnen sind wir davon überzeugt, dass junge Menschen in NRW, und mittlerweile auch international, die Kampagne mir ihren unterschiedlichen Aktionen brauchen! Für das entgegengebrachte Vertrauen und die produktive Zusammenarbeit möchten wir uns herzlich bedanken!
Neu an der zweiten Kampagnenphase ist die Ausweitung unserer Themen und Angebote. Es geht neben den gefährlichen und armutsverstärkenden Folgen des Klimawandels vor allem darum, wie das Leitbild nachhaltiger Entwicklung zum Maßstab des Handelns junger Menschen werden kann. Deshalb sind unsere Angebote im Laufe der Zeit immer aktions- und handlungsorientierter geworden. Wir haben inzwischen einen landesweiten Aktionstag im Portfolio, der von Jugendlichen selbst organisiert und durchgeführt wird. In internationalen Sommercamps vernetzen wir uns in Form einer internationalen Lern- und Aktionsgemeinschaft im Internet mit jungen Engagierten im globalen Süden.
Wie wir an das Thema heran gehen
Unser Ansatz ist, die Perspektive von Kindern und Jugendlichen einzunehmen, um die Themen Klimawandel, Armutsbekämpfung und nachhaltiges Handeln pädagogisch und partizipativ aufzubereiten. Diese Perspektive ermöglicht es, sowohl Aspekte der intra-generativen als auch der inter-generativen Gerechtigkeit zu thematisieren:
Kinder in der Einen Welt sind bereits heute von den armutsverschärfenden Auswirkungen der Klimaveränderungen betroffen und die Zukunft der Kinder insgesamt steht auf dem Spiel. Kinder interessieren sich dafür, wie Gleichaltrige in den Ländern des Südens leben. Mit ihrem ausgeprägten Gerechtigkeitsgefühl lassen sie sich nicht mit Ausreden abspeisen. Umso wichtiger ist es, ihre Partizipation im politischen Prozess zu stärken, damit heute Entscheidungen getroffen werden, die ihnen Zukunftsfähigkeit und -gestaltung ermöglicht.
Die Kampagne trägt den Erfordernissen des Globalen Lernens Rechnung, indem sie langfristige Lernprozesse initiiert und entsprechende didaktische Angebote ermöglicht und realisiert.
Die Schwerpunkte der Kampagne
Bildungsangebote
Klimaexpedition – ein Angebot für Schulen: Erklärung verschiedener Phänomene des Klimawandels anhand von Satellitenbildern. Dieser Baustein wird durchgeführt von der Germanwatch Klimaexpedition. Ein Einsatz der Klimaexpedition kostet 150 Euro und kann unter info@geoscopia.de angefragt werden.
Eine Welt Mobil - Schulprogramme zu den ökologischen und sozialen Folgen des Klimawandels. Die Veranstaltungen sollen Globales Lernen an Schulen fördern und eine Anpassung an den gefährlichen, aber unvermeidbaren, Klimawandel thematisieren. Durch folgende Themen sollen die SchülerInnen für die Themen Klimaschutz und Eine Welt sensibilisiert werden:
Klimawandel und Klimagerechtigkeit
Klimawandel und Regenwald
Klimawandel und Mode
Ein Projekttag für eine Klasse kostet 130 Euro und kann unter www.eine-welt-mobil.de gebucht werden.
Regionale Jugendforen - ein Angebot
Bei unseren Regionalen Jugendforen geht es um Globale Gerechtigkeit und um die Frage, wie wir mehr davon vor unserer eigenen Haustür verwirklichen können.
Anknüpfungspunkte gibt es viele. Hier nur ein paar Beispiele:
Was passiert mit unseren Klamotten, wenn wir sie als Altkleider entsorgt haben?
Kaffee und Schokolade - Fairer Handel, Schülerfirmen und vieles mehr
Klimagerechtigkeit, weltweit und in unserer Stadt! Was können wir dafür tun?
Fairness in der Produktion von Computern und Mobiltelefonen?
Web 2.0 - mit wem können wir uns vernetzen für mehr globale Gerechtigkeit?
Ziele der Regionalen Jugendforen
Wir entwickeln die Vision einer global gerechten, zukunftsfähigen und lebenswerten Stadt, diskutieren darüber im Web 2.0 und entwickeln sie in Blogs weiter
Jugendliche in einer Region entscheiden gemeinsam, was sie tun wollen, um von der Vision zum positiven Modell in der Praxis zu kommen
Jugendliche entwickeln erste konkrete Handlungsschritte und Aktionsideen, die sie im Rahmen der regionalen Jugendforen umsetzen wollen
Wer kann mitmachen? Grundsätzlich alle, so zum Beispiel:
SchülerInnen und StudentInnen
Jugendgruppen, die Lust haben auf neue Themen
Jugendliche, die nach Möglichkeiten suchen sich zu engagieren
RückkehrerInnen von Weltwärts-Projekten und anderen Freiwilligendiensten
Wer sich für ein Regionales Jugendforum interessiert, kann von Monika Dülge mehr erfahren!
Kreative Gesellschaftspolitische Partizipation
Planung und Durchführung von Jugendgipfeln zu Klimawandel, Nachhaltigkeit und weltweite Gerechtigkeit. Die eintägigen NRW-weiten Foren finden einmal im Jahr statt. Teilnehmen können bis zu 150 Jugendliche ab 14 Jahren aus NRW.
Planung und Durchführung von Internationalen Sommercamps zum Thema nachhaltige und gerechte Gesellschaft. Die Inhalte des einwöchigen Camps werden zum einen von den TeilnehmerInnen selbst entwickelt und mitgestaltet, zum anderen aber auch von eingeladenen ExpertInnen in Form von Workshops und Vorträgen vermittelt. Die Camps, an denen 25 junge Menschen ab 18 Jahren aus NRW teilnehmen können, finden jährlich in den Sommerferien statt.
Förderung des Engagements im Netz. Durch die Webauftritte der Jugendprojekte im Eine Welt Netz NRW kann zum einen auf Hintergrundinformationen und Veranstaltungen aufmerksam gemacht werden, zum anderen die Vernetzung mit anderen Jugendprojekten auf der ganzen Welt gefördert werden. Unter dem Stichwort „Internationale Lerngemeinschaft“ können engagierte Jugendprojekte von einander lernen und gemeinsame Aktionen planen.
Euer Kommentar muss von uns frei gegeben werden. Also wundert Euch nicht, wenn Ihr Euren Kommentar nicht sofort seht, wir sind nicht immer am Computer und checken Emails...






















