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Was ist „Heiße Zeiten“?
„Heiße Zeiten – Nimm das Klima in die Hand!“ ist eine Klimakampagne für Kinder und Jugendliche deren Träger das Eine Welt Netz NRW e.V. ist. Die Kampagne möchte aufklären über den Zusammenhang von Klimaveränderungen und Armut bzw. Armutsbekämpfung im Kontext der Millenniumsentwicklungsziele (MDGs), vor allem in den Ländern des Südens. Dabei soll das Verständnis für die komplexen Zusammenhänge in Mensch-Umwelt- sowie Nord-Süd-Beziehungen gefördert werden.
Wie wir an das Thema heran gehen
Unser Ansatz ist, die Perspektive von Kindern und Jugendlichen einzunehmen, um das Thema Klimawandel und Armutsbekämpfung im Kontext der Millenniumsentwicklungsziele pädagogisch und partizipativ aufzubereiten. Diese Perspektive ermöglicht es, sowohl Aspekte der intra-generativen als auch der inter-generativen Gerechtigkeit zu thematisieren:
Kinder in der Einen Welt sind bereits heute von den armutsverschärfenden Auswirkungen der Klimaveränderungen betroffen und die Zukunft der Kinder insgesamt steht auf dem Spiel. Kinder interessieren sich dafür, wie Gleichaltrige in den Ländern des Südens leben. Mit ihrem ausgeprägten Gerechtigkeitsgefühl lassen sie sich nicht mit Ausreden abspeisen. Umso wichtiger ist es, ihre Partizipation im politischen Prozess zu stärken, damit heute Entscheidungen getroffen werden, die ihnen Zukunftsfähigkeit und –gestaltung ermöglicht.
Die Kampagne trägt den Erfordernissen des Globalen Lernens Rechnung, indem sie langfristige Lernprozesse initiiert und entsprechende didaktische Angebote ermöglicht und realisiert.
Die Kampagne hat drei Schwerpunkte
Bildungsangebote
- Klimaexpedition – ein Angebot für Schulen: Erklärung verschiedener Phänomene des Klimawandels anhand von Satellitenbildern. Dieser Baustein wird durchgeführt von der Germanwatch Klimaexpedition
- Eine Welt Mobil/Aktionsbus mit Schulprogrammen zu den ökologischen und sozialen Folgen des Klimawandels. Thematisiert werden die Vermeidung eines gefährlichen und die Anpassung an den unvermeidbaren Klimawandel anhand von geeigneten Themen- und Länderbeispielen:
- Klimawandel und Wasser
- Klimawandel und Konsum
- Klimawandel und Artenvielfalt
- Ausbreitung der Wüste und Energiekrise in Ghana
Regionale Jugendforen - ein Angebot
Bei unseren Regionalen Jugendforen geht es um Globale Gerechtigkeit und um die Frage, wie wir mehr davon vor unserer eigenen Haustür verwirklichen können.
Anknüpfungspunkte gibt es viele. Hier nur ein paar Beispiele:
Was passiert mit unseren Klamotten, wenn wir sie als Altkleider entsorgt haben?
- Kaffee und Schokolade - Fairer Handel, Schülerfirmen und vieles mehr
- Klimagerechtigkeit, weltweit und in unserer Stadt! Was können wir dafür tun?
- Fairness in der Produktion von Computern und Mobiltelefonen?
- Web 2.0 - mit wem können wir uns vernetzen für mehr globale Gerechtigkeit?
Ziele der Regionalen Jugendforen
Wir entwickeln die Vision einer global gerechten, zukunftsfähigen und lebenswerten Stadt, diskutieren darüber im Web 2.0 und entwickeln sie in Blogs weiter
- Jugendliche in einer Region entscheiden gemeinsam, was sie tun wollen, um von der Vision zum positiven Modell in der Praxis zu kommen
- Jugendliche entwickeln erste konkrete Handlungsschritte und Aktionsideen, die sie im Rahmen der regionalen Jugendforen umsetzen wollen
Wer kann mitmachen? Grundsätzlich alle, so zum Beispiel:
- SchülerInnen und StudentInnen
- Jugendgruppen, die Lust haben auf neue Themen
- Jugendliche, die nach Möglichkeiten suchen sich zu engagieren
- RückkehrerInnen von weltwärts-Projekten und anderen Freiwilligendiensten
Wer sich für ein Regionales Jugendforum interessiert, kann von Monika Dülge mehr erfahren!
Stärkung der Politischen Partizipation
- Planung und Durchführung von Kinder- und Jugendforen zu Klima und Entwicklung/Armutsbekämpfung
- Radio- und Zeitungsgestaltung (Beiträge, Sendungen, Kinderseiten) durch die Kinder und Jugendlichen, die in Medienworkshops durch uns darauf vorbereitet werden
- Veränderungen fördern in Richtung verstärkter Klimagerechtigkeit und Armutsbekämpfung/das Erreichen der UN-Millenniumsziele durch Unterstützung politischer Kampagnen sowie konkreter Projekte
Euer Kommentar muss von uns frei gegeben werden. Also wundert Euch nicht, wenn Ihr Euren Kommentar nicht sofort seht, wir sind nicht immer am Computer und checken Emails...






















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